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Tagungskalender 2006
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Wirtschafts- und Währungsunion

 

1962    1970    1972/73    1979    1989    1993    1994    1995    1998    1999    2001    2002

 

1962

Die EG-Kommission legt dem Rat einen Dreistufenplan für eine verstärkte währungspolitische Zusammenarbeit vor. Dieser Plan sieht die Errichtung einer Währungsunion bis 1971 vor. Das Konzept wird jedoch von den Mitgliedstaaten nicht aufgegriffen.

 

1970

Nach Forderung der Staats- und Regierungschefs eine Wirtschafts- und Währungsunion (WWU)  zu schaffen, wird unter der Leitung des luxemburgischen Ministerpräsidenten Werner ein Komitee eingesetzt. Dieses erarbeitet ein Programm für eine schrittweise Schaffung einer WWU innerhalb von zehn Jahren. Erklärtes Ziel des Plans ist, bis 1980 den Binnenmarkt zu vollenden, die Wechselkurse zu fixieren und die EG-Staaten in einer Wirtschafts- Währungsunion zu vereinen.

 

1972/73

Die kurz darauf einsetzenden internationalen währungspolitischen Turbulenzen, die die Auflösung des Bretton-Woods-Systems zur Folge haben, sowie die nachfolgende Ölkrise verhindern die Umsetzung des Projekts. Es kommt lediglich zur Errichtung der europäischen Währungsschlange und zur Schaffung des Europäischen Fonds für währungspolitische Zusammenarbeit.

 

1979

Das Europäische Währungssystem (EWS) tritt in Kraft. Das EWS hat zum Ziel, in Europa eine Zone geldpolitischer Stabilität mit stabilen, aber anpassbaren Wechselkursen zu schaffen.

 

1989

Die unter der Leitung des EG-Kommissionspräsidenten Jaques Delors eingesetzte Studiengruppe legt einen Dreistufenplan zu einer Wirtschafts- und Währungsunion vor, der von den Staats- und Regierungschefs angenommen wird. 

 

1993

Der Vertrag von Maastricht tritt in Kraft. Wesentliches Element des Vertrages ist die Errichtung  der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) mit einer gemeinsamen Währung in drei Stufen bis 1999.

1. Stufe: ab 1. Juli 1990

  • Liberalisierung des Kapitalverkehrs
  • Verstärkte Anstrengungen zur Erreichung der wirtschaftlichen Konvergenz

2. Stufe: ab 1. Jänner 1994

  • Errichtung des Europäischen Währungsinstitutes (EWI)
  • Konvergenzberichte der Kommission und des EWI

Die ökonomischen Konvergenzkriterien, die für eine Teilnahme an der WWU ausschlaggebend sind, sind: niedrige Inflationsrate, geordneter öffentlicher Haushalt, stabile Währung und niedrige langfristige Zinsen.

  • Beschluss des Europäischen Rates welche Länder in die dritte Stufe der Währungsunion eintreten.
  • Gründung der Europäischen Zentralbank
  • Unwiderrufliche Festlegung des Umrechnungskurses zur gemeinsamen Währung

3. Stufe: ab 1. Jänner 1999

  • Einführung des Euro als Buchgeld
  • Einführung des Euro als Bargeld

 

1994

Das Europäische Währungsinstitut wird mit der Aufgabe gegründet, die Währungsunion vorzubereiten.

 

1995

Österreich und Schweden treten dem Wechselkursmechanismus des Europäischen Währungssystems bei. Finnland folgt im Jahr 1996.

Die Staats- und Regierungschefs bestätigen in Madrid den 1. Jänner 1999 als Termin für den Beginn der WWU. Der Name „Euro“ wird als Bezeichnung für die gemeinsame Währung festgelegt.

 

1998

Das EWI wird aufgelöst und die Europäische Zentralbank (EZB) gegründet. Der erste europäische Zentralbankpräsident ist Wim Duisenberg.

Die endgültige Fixierung der Umrechnungskurse zwischen dem Euro und den nationalen Währungen per 1. Jänner 1999 erfolgt am 31. Dezember 1998. Dänemark und das Vereinigte Königreich haben eine Opting-out Klausel. Das heißt, dass im EU-Vertrag vereinbart wurde, dass diese beiden Länder nicht von Beginn an der WWU teilnehmen.

 

1999

Mit 1. Jänner beginnt die dritte Stufe der WWU und somit die  einheitliche Geldpolitik. Der Euro wird als Buchgeld in elf Mitgliedstaaten eingeführt. Der Schilling sowie die Währungen der anderen zehn am Euroraum teilnehmenden Staaten bilden nur mehr eine Bezeichnung des Euro.

 

2001

Griechenland führt per 1. Jänner den Euro ein.

 

2002

Einführung des Euro als Bargeld: Ab 1. Jänner sind die Euro-Banknoten und –Münzen gesetzliches Zahlungsmittel in allen zwölf Euroländern.

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Datum: 30.12.2005