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Tagungskalender 2006
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Serbien und Montenegro

 
Flagge Serbiens Србија и Црна Гора

 

Regierungsform: Staatenunion: 2 Teilrepubliken (Serbien, Montenegro); Provinz Kosovo steht seit 1999 unter UN-Verwaltung
Staatsoberhaupt und Regierungschef: Svetozar Marovic (zurückgetreten)
Außenminister: Vuk Draskovic

Einwohner: Serbien 7,49 Mio., Montenegro 617.000
Hauptstadt: Belgrad, Podgorica
Fläche: 102.173 km²
Währung: Dinar (CSD), in Montenegro Euro, 1 EUR= 83,4 CSD

BIP real: 20,4 Mrd. Euro
BIP pro Kopf: 2.500 Euro
Wirtschaftswachstum: 6,5% (IWF)
Arbeitslosenrate: 17,7 %

Wichtigste Exportmärkte: Bosnien und Herzegowina, Italien, Deutschland, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien
Wichtigste Exportware: Fertigprodukte, Lebensmittel
Wichtigste Importmärkte: Deutschland, russische Föderation, Italien, Ungarn, Bosnien und Herzegowina, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien
Wichtigste Importware: Maschinen, Transporteinrichtungen, Treib- und Schmierstoffe, Textilien
Bedeutende Wirtschaftssektoren: Industrie, Landwirtschaft, Handel

 

Serbien und Montenegros Annäherung an die EU:

  • 1996: Regionaler Ansatz: Der Rat der Europäischen Union beschließt politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, um die Entwicklung von bilateralen Beziehungen zu ermöglichen.
  • 1999: Die EU schlägt einen neuen Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess (SAP) für fünf südosteuropäische Länder inklusive der Bundesrepublik Jugoslawien  vor.
  • Oktober 2000: Sturz des Milosevic Regimes.
  • November 2000: “Rahmenübereinkommen zwischen der Bundesrepublik Jugoslawien und der EU für die Bereitstellung von Hilfeleistungen  und Unterstützung von Seiten der EU für die Bundesrepublik Jugoslawien“.
  • Juni 2000: Der Europäische Rat in Feira bestätigt, dass alle Länder des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses potentielle Kandidaten für eine EU-Mitgliedschaft sind.
  • 2001: Start der neuen CARDS-Programme, die als finanzielle Unterstützungsprogramme  speziell für die Länder des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses geschaffen wurden.
  • Juli 2001: Start der „EU- Bundesrepublik Jugoslawien Beratenden Task-Force“
  • März 2002: Unterzeichnung des Belgrader Abkommens über eine  Staatenunion.
  • Februar 2003: Die neue Verfassung tritt in Kraft. Der Staatenunion Serbien und Montenegro ersetzt als Rechtsnachfolger die Bundesrepublik Jugoslawien. Die Staatenunion setzt sich aus der Republik Serbien und der Republik Montenegro zusammen.
  • Juni 2003: Beim Europäischen Rat in Thessaloniki wird der Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess als die Politik der EU für die Staaten des Westbalkans bestätigt. Die europäische Perspektive dieser Staaten wird bestätigt.
  • Juli 2003: Ein “Verstärkter Permanenter Dialog” ersetzt das bisherige Format der "Beratenden Task-force".
  • Juni 2004: Der Rat der Europäischen Union beschließt eine Europäische Partnerschaft für Serbien und Montenegro.
  • Oktober 2004: Twin Track Approach - gemäß Verfassungsrealität finden Verhandlungen sowohl mit Gesamtstaat als auch mit den beiden Teilrepubliken, je nach jeweiligem Kompetenzbereich, statt.
  • April 2005: Die Europäische Kommission betont in ihrer Machbarkeitsstudie, dass Serbien und Montenegro bereit ist, die Verhandlungen über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit der EU aufzunehmen.
  • Oktober 2005: Beginn der Verhandlungen über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen (SAA).
  • 1. Halbjahr 2006: Unter österreichischer EU-Ratspräsidentschaft werden die Verhandlungen über ein SAA fortgesetzt. Ein weiterer wichtiger Schritt für die Zukunft Serbiens und Montenegros stellt das in Montenegro stattfindende Unabhängigkeitsreferendum am 21.5.2006 dar. Hier wird über eine allfällige Unabhängigkeit Montenegros entschieden.

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Datum: 06.06.2006