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Geografie und Klima


Geografie

 

Fläche: 83.870,95 km²
Länge der Staatsgrenze: 2.706 km
Höchster Berg: Großglockner (3798 m)
Größter See: Bodensee (538,5 km², 11% der Uferlänge liegen in Österreich)
Längster Fluss:
Donau (2.848 km, davon 350 km in Österreich)

Quelle: Statistik Austria

 

Österreich liegt in Mitteleuropa. Ungefähr 60 Prozent des österreichischen Staatsgebietes sind gebirgig und haben Anteil an den Ostalpen (Tiroler Zentralalpen, Hohe Tauern und Niedere Tauern, Nördliche Kalkalpen, Südliche Kalkalpen und Wienerwald). In Ober- und Niederösterreich liegt – bereits nördlich der Donau – das Böhmische Massiv. Das Granit- und Gneisplateau, Teil des Böhmischen Massivs, ist geologisch der älteste Teil Österreichs. Die großen Ebenen, wie das Alpenvorland und das Wienerbecken, liegen im Osten Österreichs entlang der Donau, sowie in der südlichen Steiermark, wie das Grazer Becken.

Die bevölkerungsreichsten Siedlungs- und Wirtschaftsräume sind das Alpen- und Karpatenvorland, das Wiener Becken und der österreichische Anteil am Pannonischen Tiefland im Osten.

Aufgrund seiner Lage ist Österreich seit jeher Kreuzungspunkt der Verkehrsrouten zwischen den großen europäischen Wirtschafts- und Kulturräumen. Mit acht Staaten hat Österreich gemeinsame Grenzen: mit Deutschland, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, Italien, der Schweiz und Liechtenstein. Mit Ausnahme von Liechtenstein und der Schweiz gehören alle Nachbarstaaten Österreichs der Europäischen Union an.

 

Klima

 

Österreich liegt in einer Übergangszone: So herrscht im Westen und Norden das mitteleuropäisch-ozeanische Klima vor, das oft von feuchten Westwinden geprägt ist. Im Nordosten und Osten Österreichs findet sich ein niederschlagsarmes, pannonisch-kontinentales Klima, das durch heiße Sommern und kalte Winter gekennzeichnet ist. Die österreichischen Südalpen stehen unter Einfluss niederschlagsbringender Tiefdruckgebiete.

Temperatur

Die höchsten Jahresmitteltemperaturen von über 10°C sind normalerweise im nördlichen Burgenland und im Stadtzentrum Wiens zu erwarten, im Gegensatz dazu beträgt das Jahresmittel der Lufttemperatur auf dem Großglockner lediglich –8.7°C. Zwischen höchstem und tiefstem Punkt Österreichs beträgt die Spannweite der Jahresmitteltemperatur also beinahe 20°C. In west–östlicher Richtung beträgt die Temperaturdifferenz zwischen Wien und Bregenz gerade 2°C.

Sonnenschein

Die Sommermonate in Österreich sind durch viel Sonnenschein geprägt. Im Osten und teilweise auch im Süden des Bundesgebietes scheint die Sonne im Hochsommer mehr als 250 Stunden pro Monat. In den Bergen bilden sich zu dieser Zeit am Nachmittag häufig Quellwolken und Regenschauer, die zu einer Reduktion der Sonnenscheindauer beitragen. Am stärksten beeinträchtigt sind dadurch die Gebiete entlang des Alpenhauptkammes (Hohe Tauern, Niedere Tauern) und große Teile der nördlichen Kalkalpen.

Niederschlag

Gemeinsam mit dem Alpenhauptkamm (Hohe Tauern, Niedere Tauern) zählen der Bregenzer Wald, die Allgäuer Alpen, die Nordtiroler Kalkalpen, die Salzburger Kalkalpen, das Tennengebirge, der Dachstein und das Tote Gebirge zu den niederschlagsreichsten Gebieten Österreichs mit Jahresmengen von über 2000 Liter/m². Im Bregenzer Wald können die Jahressummen bis zu 3000 Liter/m² ansteigen.

Im Gegensatz dazu erhalten Orte im östlichen Waldviertel, im Weinviertel, dem Marchfeld und Wiener Becken und dem nördlichen Burgenland weniger als 600 Liter/m² Niederschlag im Laufe eines Jahres. Als niederschlagsärmstes Gebiet Österreichs gilt der Raum um Retz (Niederösterreich) mit durchschnittlich 75 Niederschlagstagen pro Jahr und 440 Liter/m² jährlichem Niederschlagseintrag.

Schnee

Der Schneereichtum ist hauptsächlich abhängig von der Seehöhe sowie von der Lage des Gebietes und variiert dementsprechend stark. Unter 1200 m Seehöhe fällt die größte Schneemenge im kältesten Monat, dem Jänner. In den höheren Lagen verschiebt sich aufgrund der milderen und wasserdampfreicheren Luftmassen die Zeit mit den ergiebigsten Schneefällen auf März und April, in den höchsten Lagen auf Mai bis Anfang Juni. Die Grenze mit ganzjähriger Schneebedeckung liegt in den nördlichen Kalkalpen bei 2700 m, in den Hohen Tauern bei 2900 m und in den Ötztaler Alpen bei 3000 bis 3100 m Seehöhe.

 

Datum: 01.02.2006