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Österreichs Export - eine "Erfolgsgeschichte"


Seit dem EU-Beitritt stiegen Österreichs Exporte nominell um 140% bzw. im Durchschnitt jährlich um 9%. Von allen EU-Ländern weist nur Irland höhere Exportzuwächse auf. Im Jahr 2004 trugen die österreichischen Warenexporte 37,9% zum BIP bei. Nachdem die Warenexporte im Jahr 2003 mit 79 Mrd. Euro einen neuen Höchstwert erreicht hatten, stiegen sie 2004 neuerlich um knapp 14% auf fast 90 Mrd. Euro. Zu den meist exportierten Waren gehören Maschinen und Straßenfahrzeuge.

Die EU ist Österreichs wichtigster Exportmarkt. Rund ein Drittel der Ausfuhren geht nach Deutschland. In Übersee hat sich für Österreich neben den USA China (zusammen 30% Export-Plus) als zweitwichtigster Exportmarkt entwickelt. Vor allem die Staaten Mittel- und Osteuropas (MOEL), insbesondere die neuen Mitgliedsländer, sind seit Jahren für Österreich bedeutende Handelspartner. Seit der Ostöffnung 1989 entwickelte sich die Region zu einem der dynamischsten Exportmärkte für die österreichische Wirtschaft.

 

Grafik und Tabelle

 

 

Seit 1989 haben sich die österreichischen Exporte nach Mittel- und Osteuropa vervielfacht. Im Jahr 1990 lag der Anteil der Exporte in die mittel- und osteuropäischen Länder bei 8,25%. Im Jahr 2004 konnte dieser Anteil auf 14,4% gesteigert und Waren im Wert von 11 Mrd. Euro in diese Region exportiert werden. Österreichs wichtigste Handelspartner in den 10 neuen EU-Mitgliedstaaten sind die Tschechische Republik und Ungarn.

Auch die Importe aus den neuen Mitgliedsländern haben seit der Ostöffnung stark zugenommen. Der Anteil der Einfuhren aus den mittel- und osteuropäischen Ländern an den österreichischen Gesamtimporten lag im Jahr 1990 noch bei 5,01%. Im Jahr 2004 stieg dieser Anteil auf 12,2%.

Österreich, das lediglich 2% der EU-Einwohner repräsentiert, erwirtschaftet damit rd. 8% des EU-Außenhandels mit den neuen EU-Mitgliedstaaten und verzeichnet in dieser Region einen signifikanten Handelsbilanzüberschuss. Im Jahr 2004 lag dieser bei 1,4 Mrd. Euro.

 

Grafik und Tabelle

 

 

Österreich: Wichtiger Investor in Mittel- und Osteuropa

Im Jahr 2004 erreichten die Direktinvestitionen österreichischer Investoren im Ausland ein Rekordniveau. Mit einem Volumen von 5,8 Milliarden Euro an neu investiertem Kapital wurde der bisherige Spitzenwert aus dem Jahr 2000 knapp übertroffen. Mit rund 52 Mrd. Euro halten österreichische Investoren erstmals gleich viel Kapital an ausländischen Unternehmen wie ausländische Anleger in Österreich. Mehr als die Hälfte des Investitionsvolumens entfiel auf die Länder Mittel- und Osteuropas.

Die Investitionen Österreichs konzentrieren sich auf die neuen EU-Mitgliedsländer und auf Südosteuropa. Neben dem Spitzenreiter Rumänien sind Bulgarien, Kroatien, Serbien und Montenegro und erstmals auch Albanien hervorzuheben.

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Datum: 29.12.2005