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Tagungskalender 2006
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Fest verankert in Europas Forschung

 

Als wichtiges Instrument zum Aufbau des Europäischen Forschungsraums haben die EU-Forschungsrahmenprogramme bisher einen bedeutenden Beitrag für die Internationalisierung der österreichischen

Forschung, den Wissenstransfer bis hin zur Erschließung neuer Märkte geleistet. Einen sprunghaften Anstieg der österreichischen Mitarbeit löste der Beitritt des Landes zur Europäischen Gemeinschaft 1995 aus. Im damaligen 4. EG-Forschungsrahmenprogramm arbeiteten WissenschafterInnen in Österreich bereits an 1.444 Projekten mit. Im 5. Rahmenprogramm (1998-2002) gab es knapp 2.000 österreichische Beteiligungen in etwa 1.380 EU-Projekten. Über 260 Projekte davon wurden von österreichischen Organisationen koordiniert.

Auch im bis Ende 2006 laufenden 6. Forschungsrahmenprogramm, dotiert mit insgesamt 9,2 Milliarden Euro, zeigt sich ein großer Erfolg. Kurz nach Halbzeit des 6. Rahmenprogramms sind österreichische ForscherInnen an 5,6 Prozent aller erfolgreichen Projektvorschläge, in Summe 945, beteiligt. Die meisten Rückflüsse nach Österreich kommen aus den beiden Programmen IST (Information Society Technologie) und Genomics and Biotechnology for Health. Österreichische WissenschafterInnen sind in den Themen Energie, Raumfahrt und Wasserstofftechnologie sowie im politikorientierten Programm ERA-NET besonders erfolgreich vertreten. Nicht nur Forschungseinrichtungen und Universitäten, auch Klein- und Mittelbetriebe – im österreichischen Maßstab Unternehmen bis 249 MitarbeiterInnen – forschen mit Erfolg. So liegt die Beteiligung der KMU bei 5 Prozent und damit über dem EU-Durchschnitt am gesamten 6. Rahmenprogramm.

Gut eingestellt haben sich Österreichs ForscherInnen auch auf die neuen Instrumente. 50 Prozent aller Exzellenznetzwerke und jedes dritte Integrierte Projekt hat eine Beteiligung aus Österreich. Auch bei der Leitung von EU-Projekten ist Österreich mit knapp über 3 Prozent aller KoordinatorInnen erfolgreich. Österreichische Forschungseinrichtungen leiten rund 40 Projekte, davon 57 Specific Targeted Research Projects, 6 Integrierte Projekte und Exzellenz-Netzwerke.

Starkes Engagement zeigt Österreich auch bei den ERANETs, die auf die gemeinsame Durchführung und Öffnung der nationalen und regionalen Forschungsförderungsaktivitäten abzielen. 6 Einrichtungen, vorwiegend Bundesministerien, Förderungsfonds und Förderungsagenturen sowie universitäre und außeruniversitäre

Forschungseinrichtungen arbeiten an insgesamt 37 ERA-NETs zu unterschiedlichen Themen. 4 ERA-Nets werden von österreichischen Institutionen koordiniert.

 

Datum: 29.12.2005