.
Direkt zum Inhalt.
Direkt zum Inhalt.
Tagungskalender 2006
Jänner
.
Februar
.
März
.
April
.
Mai
.
Juni
.
März
  Mo Di Mi Do Fr Sa So  
 
.
.
1
.
2
.
3
.
4
.
5
.
 
  6
.
7
.
8
.
9
.
10
.
11
.
12
.
 
  13
.
14
.
15
.
16
.
17
.
18
.
19
.
 
  20
.
21
.
22
.
23
.
24
.
25
.
26
.
 
  27
.
28
.
29
.
30
.
31
.
.
.
 
 
.
.
.
.
.
.
.
 
 
.
.
.
.
.
.
.
 
Service
.
.
.
.
.
.
.

Auf dem Weg nach Lissabon

 

Ziel des Europäischen Forschungsraums ist es, die Aktivitäten auf gemeinschaftlicher, nationaler und regionaler Ebene besser aufeinander abzustimmen, um damit Europas Performance in Forschung und Entwicklung zu stärken. Die Europäische Union forciert die Koordinierung und Öffnung nationaler und regionaler Politiken und Förderungsprogramme vor allem durch die im 6. Rahmenprogramm entwickelte Aktionslinie ERA-NET.

Im kommenden 7. Rahmenprogramm wird die Öffnung der nationalen und regionalen Forschungsprogramme durch ERA-NET plus und die Anwendung des Artikel 69 noch verstärkt werden. Die Akteure der österreichischen Forschungspolitik – insbesondere Programmabwickler und Ministerien – haben sich darin stark engagiert. So ist Österreich etwa im auslaufenden 6. Forschungsrahmenprogramm der EU eines der aktivsten und erfolgreichsten Länder in der grenzüberschreitenden Koordination von Förderungsprogrammen.

Insgesamt ist die bisherige Entwicklung des Lissabon-Prozesses jedoch eher enttäuschend: Sowohl Wachstum als auch Produktivitätszuwächse blieben in Europa hinter den Möglichkeiten zurück. Deshalb hat der Europäische Rat im März 2005 versucht, der Strategie durch eine Neuausrichtung auf Wachstum und Beschäftigung in Europa neue Impulse zu geben. Dazu sollen verstärkt alle geeigneten einzelstaatlichen und gemeinschaftlichen Mittel in den drei Dimensionen Wirtschaft, Soziales und Umwelt mobilisiert und Synergien besser ausgeschöpft werden.

Das ist die europäische Herausforderung, vor der alle EUMitgliedstaaten stehen. Österreich hat seine Zukunftsstrategien in seinem nationalen Reform-Programm zusammengefasst, das auf mehreren Vorarbeiten aufbaut: Die Bundesministerien für Bildung, Wissenschaft und Kultur (BMBWK) und für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) trugen forschungs- und technologiepolitische Strategien bei, unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) wurde der „Nationale Aktionsplan Innovation“ erarbeitet und der Rat für Forschung und Technologieentwicklung veröffentlichte sein Positionspapier „Strategie 2010“. Forcierte Zukunftsinvestitionen zur Stärkung von Wissen und Innovation als Motoren nachhaltigen Wachstums und zur Steigerung der Attraktivität Österreichs für Investoren und Arbeitnehmer stehen im nationalen Reform-Programm im Zentrum. Dieses Ziel übersetzt sich in sieben Offensivprogramme in den Bereichen Forschung, Stärkung des Mittelstands, Verbesserung administrativer Verfahrensabläufe, Internationalisierung, Informations- und Kommunikationsinfrastruktur, insbesondere in der Ausstattung mit Breitband-Kanälen, sowie für Wachstum und Beschäftigung in den Regionen.

 

Datum: 29.12.2005