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Tagungskalender 2006
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Mitglied in europäischen Netzwerken des Wissens

 

Im Jahr 2002 hat Österreich 1,73 Prozent seiner gesamten F&E-Ausgaben und 3,5 Prozent seiner öffentlichen Forschungsausgaben für die Mitgliedschaft in europäischen Forschungsinstitutionen aufgewandt. Der Ertrag der Mitgliedschaften liegt vor allem im Zugang zu Werkzeugen an den „Grenzen des Wissens“, der Möglichkeit an vorderster Front zu forschen und mit der Spitzenforschung auch als kleines Land mithalten zu können. Neben neuen Erkenntnissen zählt aber auch die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf internationalem Niveau zu den Vorteilen. Ebenso wichtig ist der Rückfluss finanzieller Mittel in Form von Aufträgen an die österreichische Industrie und an Dienstleistungsanbieter.

  • Bereits 1959 trat Österreich der internationalen Organisation CERN, dem Centre Européenne pour la Recherche Nucléaire nahe Genf, bei.
  • Weiters ist Österreich Mitglied beim 1968 gegründeten Centre International des Sciences Mécaniques CISM.
  • Mitglied der ersten Stunde ist Österreich in der 1970 gegründeten European Molecular Biology Conference EMBC. Sie stellt die Mittel für das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie EMBL zur Verfügung.
  • Seit 1987 Vollmitglied, beteiligt sich Österreich bereits seit 1975 an den Programmen der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Bei EUMETSAT, der Europäischen Organisation für den Betrieb von Wettersatelliten, ist Österreich seit der offiziellen Gründung 1986 vertreten.
  • Assoziierter Partner am Institut Max von Laue – Paul Langevin, eine Neutronenquelle, ist Österreich seit 1990.
  • Als EU-Mitglied unterzeichnete Österreich das 1999 in Kraft getretene europäische Übereinkommen zur Entwicklung der Fusionsforschung EFDA. Der Kernfusionsreaktor ITER ist ein Projekt von EFDA.
  • Seit 1996 ist Österreich über die Österreichische Akademie der Wissenschaften am italienischen Synchrotronforschungszentrum ELETTRA Mitglied.
  • Als wissenschaftlicher Partner agiert Österreich, vertreten durch die Akademie der Wissenschaften, seit 2001 bei der European Synchroton Radiation Facility ESRF.
  • Mit der Ansiedelung des Instituts für Europäische Weltraumpolitik ESPI (European Space Policy Institute) in Wien im Jahr 2002 wurde Österreich, Gründungsmitglied der Einrichtung, im Rahmen der europäischen Weltraumfahrt deutlich aufgewertet. Die Beteiligung an der Europäischen Südsternwarte ESO wird vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung und vom Wissenschaftsrat empfohlen.

 

Datum: 29.12.2005