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Tagungskalender 2006
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Verantwortung für das neue Rahmenprogramm

 

Im Juni 2004 hat die Europäische Kommission einen offenen Diskussionsprozess über das 7. Rahmenprogramm gestartet. Erstmals im EU-Rahmenprogramm ist ein gesondertes Budget für die Grundlagenforschung geplant. Dafür soll ein Europäischer Forschungsrat installiert werden. Neu ist auch das Konzept der Gemeinsamen Technologie-Initiativen. Sie sollen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Finanzwelt und Behörden auf europäischer Ebene zusammenbringen, um auf Basis konkreter Problemstellungen ein gemeinsames Forschungsprogramm mit kritischen Ressourcengrößen festzulegen.

Weiters sollen mit dem 7. Rahmenprogramm auch in Zukunft transnationale Projekte gefördert und einzelstaatliche Forschungsprogramme mit Hilfe der ERA-Networks noch stärker koordiniert werden. Neue Forschungsinfrastrukturen von europäischem Interesse nach mittel- und langfristigen Schwerpunktsetzungen sollen errichtet werden. Einfachere und schnellere Verwaltungsprozeduren und bessere Verbreitung von Forschungsergebnissen sind weitere Vorschläge der Europäischen Kommission.

Für Österreichs Forschung stellen die Rahmenprogramme und insbesondere das kommende 7. Rahmenprogramm wichtige Orientierungspunkte dar. Österreich begrüßt in vielen Punkten den Vorschlag der Europäischen Kommission. Die Charakteristika seiner Wirtschaft und Forschung lassen Österreich jedoch darauf hoffen, dass das 7. Rahmenprogramm mehr Geld für kleinere Forschungsprojekte zur Verfügung stellt und KMU noch besser als bisher von den Instrumenten profitieren und sich leichter beteiligen können.

Die vorhandenen Instrumente sollen grundsätzlich, unter stärkerer Berücksichtigung kleinerer Forschungsprojekte in quantitativer Hinsicht beibehalten, aber wie im Fall der Integrierten Projekte und Exzellenznetzwerke handhabbarer werden. Eine Fortführung der Themenfelder im Bereich Kooperationen, ergänzt um neue Forschungsfelder wie zum Beispiel die Sicherheitsforschung, haben für Österreich ebenso Priorität wie die bessere Verknüpfung von Wirtschaft und Forschung, der Ausbau der ERA-Netzwerke sowie die umfassende Förderung von Frauen in der Wissenschaft.

Komplementär zu den Rahmenprogrammen hat die Europäische Kommission im April 2005 ein neues Programm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (Competitiveness and Innovation Programme, CIP) ins Leben gerufen. Als Element der neuen Lissabon-Strategie verdichtet CIP verschiedene Initiativen – wie das „Entrepreneurship and Innovation Programme“ zur Unterstützung des Unternehmertums und der Innovationskultur, das ICT Policy Support Programme zur Förderung der Anwendung der Informations- und Kommunikationstechnologien oder das Intelligent Energy Programme – zu einem integrierten Ansatz.

 

Datum: 29.12.2005