.
Direkt zum Inhalt.
Direkt zum Inhalt.
Tagungskalender 2006
Jänner
.
Februar
.
März
.
April
.
Mai
.
Juni
.
März
  Mo Di Mi Do Fr Sa So  
 
.
.
1
.
2
.
3
.
4
.
5
.
 
  6
.
7
.
8
.
9
.
10
.
11
.
12
.
 
  13
.
14
.
15
.
16
.
17
.
18
.
19
.
 
  20
.
21
.
22
.
23
.
24
.
25
.
26
.
 
  27
.
28
.
29
.
30
.
31
.
.
.
 
 
.
.
.
.
.
.
.
 
 
.
.
.
.
.
.
.
 
Service
.
.
.
.
.
.
.

Vorstoß in das Spitzenfeld

 

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung haben sich in Österreich seit Mitte der 1990er-Jahre sehr dynamisch entwickelt. Im Jahr 2005 werden rund 5,8 Milliarden Euro in F&E investiert. Im Vergleich zu 1998 bedeutet dies eine Steigerung um 70 Prozent, gegenüber 1993 gar ein Wachstum von 50 Prozent. Die Forschungsquote erreicht nun 2,35 Prozent. Österreich hat damit nicht nur den Durchschnitt der EU deutlich hinter sich gelassen. Es ist damit auch eines der wenigen Länder der EU, die sich auf dem Pfad zu der für 2010 angepeilten dreiprozentigen Forschungsquote befinden, wie Wim Kok in seinem Midterm-Bericht zum Lissabon-Prozess konstatierte.

Damit hat Österreich nun die Chance, sich in Forschung und Technologieentwicklung im europäischen Spitzenfeld zu etablieren. Es kann diese Herausforderung aus einer Position der Stärke annehmen, gleichwohl gilt es dazu auch ausgewiesene  Schwachpunkte im Innovationssystem zu überwinden.

Hinweise auf Stärken und Schwächen des österreichischen Innovationssystems liefert der European Innovation Scoreboard, eine EU-weite Vergleichsanalyse auf Basis von 26 Indikatoren. Der jüngste Scoreboard etwa weist für Österreich klare Stärken in der Verbreitung und Adaption neuen Wissens aus: Hier ragt insbesondere die Innovationsintensität in den Klein- und Mittelbetrieben heraus, die weit über den EU-Durchschnittswerten liegt. Schwächen hingegen werden in der Wissensgenerierung offenbar, etwa belegt durch unterdurchschnittliche Werte bei den Absolventen wissenschaftlich-technischer Hochschulrichtungen sowie den internationalen Anmeldungen von High-Tech-Patenten. Einen Engpass im Innovationssystem stellt auch die mangelnde Verfügbarkeit von Risikokapital für High-Tech-Gründungen dar.

 

Datum: 29.12.2005