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Tagungskalender 2006
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Universitäten im internationalen Wettbewerb

 

Im Lissabon-Prozess geht es darum, Europa zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen. Die hierfür erforderliche Modernisierung und gegenseitige Öffnung der Bildungssysteme führen zu einer Reihe tiefgreifender Veränderungen in der europäischen Bildungslandschaft.

Die Steigerung der Mobilität von Studierenden, Lehrenden und wissenschaftlichem Personal ist die Grundvoraussetzung für den erforderlichen Wissenstransfer. Aufgrund der Vielfalt an Bildungssystemen im europäischen Raum hat sich gezeigt, dass Mobilität auch Kompatibilität verlangt. Die europäischen BildungsministerInnen reagierten darauf mit der Initiative des Bologna-Prozesses.

Die Ziele des Bologna-Prozesses, die es bis 2010 in den mittlerweile 45 Teilnehmerstaaten umzusetzen gilt, umfassen im Wesentlichen die Schaffung leicht verständlicher und vergleichbarer Abschlüsse (Diploma Supplement), die Einführung eines 3-stufigen Studiensystems (Bachelor, Master, Doctorate), die Etablierung des European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) und die Mobilitätsförderung für Studierende, LehrerInnen, WissenschafterInnen und Verwaltungspersonal. Das vorrangigste Ziel besteht dabei in der Schaffung eines Europäischen Hochschulraums und dessen Verbindung zum Europäischen Forschungsraum. Dies soll unter anderem dadurch erreicht werden, dass sich insgesamt mehr DoktorandInnen für eine Forschungslaufbahn im Europäischen Hochschulraum entscheiden.

Der Bologna-Prozess hat den zur Zeit seiner Entstehung bereits vorhandenen Internationalisierungsbestrebungen im Rahmen des österreichischen Hochschulwesens eine neue Dynamik gegeben. Mit dem Universitätsgesetz 2002 wurde in Österreich die rechtliche Grundlage für die Umsetzung wesentlicher Ziele des Bologna-Prozesses geschaffen und für die Universitäten einer der umfassendsten Reformprozesse in ihrer Geschichte eingeleitet.

Autonomie und veränderte Entscheidungsstrukturen eröffnen neue Möglichkeiten, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

 

Datum: 29.12.2005