.
Direkt zum Inhalt.
Direkt zum Inhalt.
Tagungskalender 2006
Jänner
.
Februar
.
März
.
April
.
Mai
.
Juni
.
März
  Mo Di Mi Do Fr Sa So  
 
.
.
1
.
2
.
3
.
4
.
5
.
 
  6
.
7
.
8
.
9
.
10
.
11
.
12
.
 
  13
.
14
.
15
.
16
.
17
.
18
.
19
.
 
  20
.
21
.
22
.
23
.
24
.
25
.
26
.
 
  27
.
28
.
29
.
30
.
31
.
.
.
 
 
.
.
.
.
.
.
.
 
 
.
.
.
.
.
.
.
 
Service
.
.
.
.
.
.
.

Unternehmen mit innovativer Dynamik

 

In Österreich tätige Unternehmen gaben im Jahr 2005 rund 3,6 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus, um rund 60 Prozent mehr als fünf Jahre zuvor. Österreich verdankt damit vor allem der F&E-Dynamik der Unternehmen, dass es heute auf gutem Weg zur Drei-Prozent-Forschungsquote liegt. Der Unternehmenssektor trägt heute gut 63 Prozent der gesamten F&E-Ausgaben in Österreich. Darin enthalten sind freilich auch jene 20 Prozent der Forschungsinvestitionen, die von ausländischen Konzernen in Österreich getätigt werden – ein Anteil, der in Europa einen Spitzenwert darstellt. Insgesamt ist damit auch die zweite Zielvorgabe im Lissabon-Prozess – eine Finanzierungsquote für Forschungsinvestitionen von zwei Drittel privat und einem Drittel öffentlich – erreichbar.

Bemerkenswert ist diese Entwicklung vor allem angesichts einer Wirtschaftsstruktur, die sehr stark von Klein- und Mittelbetrieben geprägt ist. Deren Innovationskraft wurde lange Zeit unterschätzt. Erst die EU-weiten Erhebungen des Community Innovation Survey setzten die Innovationsleistungen der KMU ins rechte Licht. Demnach innovieren knapp die Hälfte aller österreichischen Klein- und Mittelbetriebe, ein Wert, der deutlich über dem EU-Durchschnitt liegt.

Auch beim Umsatzanteil mit neuen Produkten und Marktneuheiten liegen die österreichischen KMU weit über den EU-Vergleichswerten. Auch in der allgemeinen Patentstatistik kann Österreich im EU-Vergleich reüssieren und sich über dem EU-Durchschnitt platzieren. Allerdings gibt es bei den High-Tech-Patenten noch einen Nachholbedarf: Obwohl sich auch hier die Zahl der Patentanmeldungen im vergangenen Jahrzehnt rapid erhöht hat, insbesondere im

Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und Biotechnologien, weist Österreich einen Rückstand zur europäischen Spitzengruppe auf.

 

Datum: 29.12.2005