.
Direkt zum Inhalt.
Direkt zum Inhalt.
Tagungskalender 2006
Jänner
.
Februar
.
März
.
April
.
Mai
.
Juni
.
März
  Mo Di Mi Do Fr Sa So  
 
.
.
1
.
2
.
3
.
4
.
5
.
 
  6
.
7
.
8
.
9
.
10
.
11
.
12
.
 
  13
.
14
.
15
.
16
.
17
.
18
.
19
.
 
  20
.
21
.
22
.
23
.
24
.
25
.
26
.
 
  27
.
28
.
29
.
30
.
31
.
.
.
 
 
.
.
.
.
.
.
.
 
 
.
.
.
.
.
.
.
 
Service
.
.
.
.
.
.
.

Presseaussendungen

30.06.2006

Mainoni: Arbeitspensum erfolgreich erledigt

Zahlreiche Ergebnisse im Forschungsbereich während der EU-Ratspräsidentschaft

 

"Während zahlreiche Großereignisse und Events den arbeitsintensiven Teil der EU-Ratspräsidentschaft überschattet haben, konnte Österreich und vor allem das BMVIT im Forschungs- und Technologiebereich viele Erfolge erzielen und mehrere gemeinsame Projekte konkretisieren", zieht Forschungsstaatssekretär am Ende des halbjährigen EU-Vorsitzes zufrieden Bilanz.

Neben mehreren Großkonferenzen wurden in kleineren Treffen und internen Gesprächen gemeinsame Forschungsbemühungen konkretisiert und Schwerpunkte gesetzt. "Der größte Erfolg war die Finalisierung des Budgets für das 7. Forschungsrahmenprogramm", betont Mainoni. Insgesamt stehen für das Rahmenprogramm von 2007 bis 2013 54,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Die EU investiert damit jährlich 7,8 Milliarden Euro in Forschung (ein plus von 60 % im Vergleich zum 6. RP).

"Innerhalb des Rahmenprogramms wurden vor allem die Beteiligungsregeln für die Wirtschaft und KMUs deutlich verbessert", ist Mainoni stolz. 15 % der Projektfördermittel aus der ersten Säule des Rahmenprogramms sollen in Zukunft den KMUs zur Verfügung gestellt werden. "Das entspricht immerhin einem Fördervolumen von rund 4,5 Milliarden Euro. Damit stärken wir nachhaltig die europäische Wirtschaft und sorgen für Wohlstand und Jobs", sagt der Staatssekretär.

Neben der finanziellen Absicherung wurden in den wichtigsten Forschungsbereichen Projekte diskutiert, konkretisiert und finalisiert. In der 'Graz Deklaration' wurden etwa die letzten Weichen für GMES (Global Monitoring for Environmental and Security) gestellt. "GMES ist nach Galileo das zweite europäische nutzerorientierte Weltraumprojekt und liefert durch Erdbeobachtung aus dem All zahlreiche Daten, die für Sicherheits- oder Umweltzwecke verwendet werden können", erklärt Mainoni. Weitere Schwerpunkte waren IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien), die Luftfahrtindustrie als Potential für Forschungsprojekte und neue Ideen zur Steigerung des Frauenanteils in der Forschung.

Österreich hat aber auch das Thema Sicherheitsforschung erstmals aufgegriffen und zu einem zentralen Punkt der europäischen Forschungspolitik gemacht. In der ersten europäischen Konferenz zum Thema Sicherheitsforschung definierten die mehr als 1000 Teilnehmer die weitere Vorgangsweise. "Unter dem Vorsitz Deutschlands wird es eine weitere Sicherheitsforschungskonferenz geben", so Mainoni.

"Durch Investitionen in Forschung stärken wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und sichern Wohlstand und Arbeitsplätze. Diese Herausforderung haben wir im Rahmen der abgelaufenen Ratspräsidentschaft angenommen und vieles im Forschungsbereich umgesetzt", schließt der Staatssekretär.

 

 

Datum: 30.06.2006