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Pressemeldung zur Konferenz: Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik - Neue Herausforderungen in Zeiten der Globalisierung

 

Am 16. und 17. Februar luden BM Bartenstein und EU-Kommissar Špidla im Rahmen der österreichischen EU-Präsidentschaft zu einer internationalen Fachkonferenz mit dem Thema "Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik - Neue Herausforderungen in Zeiten der Globalisierung". Erklärtes und erreichtes Ziel war ein umfangreicher Erfahrungsaustausch.

In drei Workshops wurden best practice-Beispiele aus mehreren europäischen Ländern, den USA und Australien vorgestellt, wobei die Schwerpunktthemen Organisation von Arbeits-marktservices, Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche und Migranten, sowie Erfahrungen mit der Förderung des Niedriglohnsektors im Mittelpunkt standen.

HBM Bartenstein betonte, dass in der Arbeitsmarktpolitik neue und innovative Ideen gefordert seien, um den Herausforderungen der Globalisierung zu begegnen. Ein Mehr an guter, effizienter Arbeitsmarktpolitik müsse Flexicurity - die Verbindung von sozialer Sicherheit und mehr Flexibilität - gewährleisten. Anstelle von Arbeitsplatzsicherheit solle die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit im Vordergrund stehen. Kommissar Špidla hob ebenfalls Flexicurity als zukunftsweisendes Modell hervor.

Um der Problematik von minderqualifizierten jungen Arbeitsuchenden - die oft aus Migrantenfamilien kommen - zu begegnen, sollte schon früher an der Schnittstelle von der Schule zum Arbeitsmarkt angesetzt werden. Subventionen im Niedriglohnsektor sollten nur beschränkt und zielgruppenspezifisch eingesetzt werden, zumal nur ein kleiner Teil der so geförderten Arbeitsplätze neu geschaffen würde. Weitere Ziele seien die Anhebung der Beschäftigungsquote von Frauen und Älteren.

An der Konferenz nahmen neben den Arbeitsministern Roberto Maroni aus Italien und Tony Killeen aus Irland über 300 Delegierte aus allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, den beiden Beitrittsländern Rumänien und Bulgarien und den Kandidatenländern Kroatien und Türkei teil. Vertreten waren auch das Europäische Parlament, die OECD, die ILO und zahlreiche Experten der Sozialpartnerorganisationen.

 

Weiterführende Links: BMWA Pressemeldung vom 17.02.2006
http://www.bmwa.gv.at/BMWA/Presse/AktuelleMeldungen/20060217_02.htm

 

Datum: 27.02.2006