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Erster geöffneter ESVP-Orientierungskurs wird unter österreichischer Präsidentschaft organisiert

 

Wien/Brüssel. Das Bundesministerium für Landesverteidigung organisiert mit Unterstützung des Ratssekretariats und der Europäischen Kommission vom 20. bis 24. Februar in Brüssel den ersten Orientierungskurs im Bereich der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP), der auch für Kandidatenländer, Drittstaaten und Internationale Organisationen geöffnet wird.

Vertreter aus insgesamt 50 Drittstaaten aller Kontinente und von Internationalen Organisationen wie z.B. den Vereinten Nationen, NATO, OSZE und der Afrikanischen Union wurden zu diesem Kurs eingeladen. Damit sollen auch diesen Staaten und Organisationen die Ziele der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik als bedeutendem Teilbereich der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) näher gebracht sowie das gegenseitige Vertrauen durch Transparenz gestärkt werden. Für einige Staaten, welche sich bereits bei EU-geführten Operationen beteiligt haben bzw. beteiligen, stellt er einen weiteren bedeutenden Schritt auf dem Weg zur operationellen Integration im ESVP-Bereich dar.

Der Kurs findet im Rahmen des neu geschaffenen Europäischen Sicherheits- und Verteidigungskollegs (ESVK) statt, das zum Ziel hat, ziviles sowie militärisches EU-Personal und Personal der EU-Mitgliedstaaten auf strategischer Ebene für Aufgaben im Bereich der GASP/ESVP zu schulen. Der Orientierungskurs soll dabei in erster Linie Grundwissen vermitteln, insbesondere hinsichtlich des Institutionenaufbaus innerhalb der GASP wie auch zu den Abläufen des EU-Krisenmanagements.

Während der österreichischen Präsidentschaft werden insgesamt drei für Drittstaaten geöffnete Kurse abgehalten. Der zweite Kurs, welcher von Litauen und Frankreich in Vilnius durchgeführt wird, setzt einen Schwerpunkt auf Osteuropa. Der dritte Kurs, zu dem auch die Staaten des Westbalkans eingeladen werden, wird wiederum von der österreichischen Präsidentschaft organisiert.

 

Datum: 17.02.2006