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Tagungskalender 2006
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Österreichische Initiativen in Südosteuropa

 

Österreich ist der Motor für die Integration der süd- und osteuropäischen Staaten in den Europäischen Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsraum. Bildungsministerin Gehrer hat Projekte und Kooperationen mit der Westbalkanregion ins Leben gerufen, die helfen, eine stabile nachhaltige Entwicklung in der Region zu unterstützen.

 

1. ) Auf europäischer Ebene gibt es drei Schienen, die auf österreichische Initiativen zurückgehen:

Stabilitätspakt für Süd- Osteuropa - Bildung

Die Task-Force „Bildung und Jugend“ arbeitet unter österreichischer Führung im Rahmen des Stabilitätspaktes für Südosteuropa. Ein österreichischer Vorschlag hat alle Minister Südosteuropas an einen Tisch gebracht: die ERISEE-Initiative (Education Reform Initiative of South Eastern Europe) führt die nationalen Bildungssysteme dieser Länder an europäische Standards heran. Und zwar durch Workshops vor Ort, ua. über den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie in der Lehrerfortbildung. Die Qualitätssicherung in der Berufsbildung ist ein weiteres vorrangiges Ziel, das für den Arbeitsmarkt der Zukunft Akzente setzen soll. Außerdem wird derzeit die Teilnahme am neuen EU-Bildungsprogramm für lebensbegleitendes Lernen vorbereitet.

Universitäten:

  • CEEPUS (Central European Exchange Program for University Studies)
  • TEMPUS (Trans-European mobility scheme for university studies)

Auf Initiative von Bildungsministerin Gehrer wurden alle südosteuropäischen Länder 2003 bei der Bologna-Ministerkonferenz in Berlin in den Europäischen Hochschulraum aufgenommen. Nun gilt es, gemeinsam die Zielsetzungen der Bologna-Erklärung umzusetzen. Österreich ist hier in gemeinsamen, teilweise von der Kommission finanzierten TEMPUS-Projekten und in CEEPUS-Projekten aktiv.

ERA-NET – (European Research Area – Networks) Forschung

Im Forschungsbereich unterstützt Bildungsministerin Gehrer seit 2000 die bessere Einbindung Südosteuropas in die europäischen Rahmenprogramme für Forschung. Im von Österreich initiierten südosteuropäischen ERA-NET arbeiten 17 Ministerien  und Agenturen aus allen südosteuropäischen Ländern sowie interessierten EU-Mitgliedsstaaten zusammen, um die Wissenschafts- und Forschungsstandards dieser Länder anzuheben, damit sie im europäischen Wettbewerb erfolgreich werden.

Die Anerkennung Österreichs  durch die EU-Kommission für sein „Balkan Engegement“ fand in der jüngsten Mitteilung der Kommission unter dem Titel „Der westliche Balkan auf dem Weg in die EU: Konsolidierung der Stabilität und Steigerung des Wohlstands“ seinen Niederschlag.

 

2.) Bilateral:

Neben den Bemühungen auf europäischer Ebene ist Österreich selbst durch das Engagement von Bundesministerin Gehrer in engem wissenschaftlichem und kulturellem Kontakt mit Südosteuropa. Zwei Beispiele für bilaterale Partnerschaften:

  • Die österreichischen Bildungsbeauftragten sind im Auftrag des bm:bwk vor Ort für die Vorbereitung und  Durchführung von Bildungsprojekten zuständig. Insbesondere im Berufsbildungsbereich  wird durch Know-How Transfer versucht, die Qualität der Ausbildung vor Ort zu verbessern und Wissen weiter zu geben (nähere Infos siehe Beilage).
  • Durch Stipendien und Projektförderungen unterstützt Österreich Menschen, die über die Grenzen hinweg studieren und forschen wollen. Darüber hinaus lernen Studierende bilateral (z.B.: mit Kroatien) in Sommerkollegs die Sprache und Kultur des Partners besser kennen. Dieser Wissensaustausch sichert Österreich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil in der Zukunft. Aktuell: Gemeinsam mit dem BMaA wird bis zum Sommer 2006 ein österreichische Kooperationsbüro in Sarajewo eröffnet, um im Wissenschaftsbereich einen deutlichen Schwerpunkt in der Region zu setzen.

 

Datum: 16.03.2006