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Tagungskalender 2006
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Erstes Seminar zur Sicherheitssektorreform am Balkan unter österreichischem EU-Vorsitz

 

Wien, 14. Februar 2006 - Im Rahmen der österreichischen EU-Präsidentschaft 2006 fand von 13. bis 14. Februar im Hotel Hilton Vienna eine internationale Konferenz zum Thema "Security Sector Reform (SSR) am Westbalkan" statt.

Die Konferenz wurde von der Direktion für Sicherheitspolitik und der Abteilung für Militärpolitik des Verteidigungsministeriums in Kooperation mit dem Außenministerium organisiert.

Die inhaltliche Vorbereitung der Konferenz erfolgte in enger Abstimmung mit dem Genfer Zentrum für die demokratische Kontrolle von Streitkräften (DCAF) und dem EU-Institut für Sicherheitsstudien (EU-ISS) in Paris.

In seiner Willkommensansprache begrüßte Verteidigungsminister Günther Platter die 180 Teilnehmer der Konferenz, alles hochrangige Regierungsvertreter der Länder des westlichen Balkans, EU-Repräsentanten, Vertreter anderer internationaler Organisationen (NATO, OSZE) sowie namhafte Experten und Wissenschafter aus ganz Europa.

Den inhaltlichen Schwerpunkt der Veranstaltung bildete die Balkan-Politik der Europäischen Union. In diesem Kontext wurde speziell die Security Sector Reform am Balkan thematisiert. Die Hauptfragen, die in der Konferenz behandelt wurden, waren unter anderem die konzeptive Grundlage eines EU-SSR-Engagements auf dem Balkan, die perspektivische Darstellung der aktuellen Situation durch Vertreter der Länder des westlichen Balkans, SSR-Aktivitäten unter EU-Beteiligung, Aktivitäten von Nicht-EU-SSR-Akteuren sowie die Erörterung von möglichen Beiträgen europäischer Streitkräfte zur SSR-Thematik.

Bereits vor Beginn der Konferenz wurden an die Teilnehmer Hintergrundpapiere zu den einzelnen Arbeitsgruppen versandt, wodurch die optimale Vorbereitung sowohl der Teilnehmer, als auch der präsentierenden Sprecher, gewährleistet wurde.

Nach den Präsentation kamen die Teilnehmer in Arbeitsgruppen zusammen, um in einer abschließenden Sitzung ihre Ergebnisse vorzustellen.

Diese Ergebnisse, welche konkrete Vorschläge zur Optimierung des EU-Engagements bezüglich SSR beinhalten, sollen im Rahmen der österreichischen Ratspräsidentschaft in die laufenden Arbeiten der jeweiligen EU-Institutionen einfließen.

 

Datum: 16.02.2006