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Finanz- und Kapitalmärkte


Integrierte Finanz- und Kapitalmärkte, mit einem breiten Angebot an Finanzierungs- und Veranlagungsmöglichkeiten sowie einer effizienten und funktionierenden Finanz- und Kapitalmarktaufsicht, sind ein Kernelement für eine dynamische und wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Schlüsselthemen sind dabei die Förderung des grenzüberschreitenden Wettbewerbs, die Verbesserung des Marktzugangs und der Transparenz, sowie die systematische Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten in Aufsichtsfragen.

Durch die Umsetzung des Aktionsplans für Finanzdienstleistungen wurden in den letzten Jahren bereits eine Reihe von Maßnahmen in diese Richtung gesetzt, und vor allem für Großkunden die Möglichkeiten zu grenzüberschreitenden Kapitalaufnahmen und innovativen Finanzierungsformen verbessert. Ebenso wurden verschiedene Maßnahmen getroffen, um die Stabilität der europäischen Finanz- und Kapitalmärkte zu stärken und die Aufsichtsregelungen zu modernisieren. Generell wurde die Gestaltung der europäischen Beschlussfassungs- und Regulierungsstrukturen auf eine rationalere und effizientere Basis gestellt und zwischen den europäischen Institutionen und den Marktteilnehmern eine kontinuierlichere und systematischere Zusammenarbeit etabliert.

Im Dezember 2005 hat die Kommission ein Weißbuch zur Finanzdienstleistungspolitik vorgelegt, in dem sie die Schwerpunkte bis zum Jahr 2010 skizziert: Demnach soll es in den nächsten Jahren vor allem darum gehen, dass die bestehenden Rechtsvorschriften auf Ebene der Mitgliedstaaten konsequent umgesetzt und angewendet und die Aufsichtsstandards und -praktiken weiter angenähert werden. Neue Rechtsvorschriften sollen nur nach eingehender Konsultation der Marktteilnehmer und nach sorgfältiger Kosten-Nutzen-Analyse erlassen werden. Ebenso sollen die Rahmenbedingungen für eine stärkere Integration der Märkte für Privatkunden verbessert werden.

 

Datum: 19.12.2005