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Umwelt


Dipl. - Ing. Josef Pröll
Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
  

Während des österreichischen EU-Ratsvorsitzes führt in der Ratsformation Umwelt Bundesminister Josef Pröll den Vorsitz und vertritt die Position der EU in zahlreichen umweltrelevanten internationalen Konferenzen und Verhandlungen.

Vier mal im Jahr treffen sich die Umweltminister der EU-Mitgliedstaaten und der zuständige Kommissar im Umweltrat, um die europäische Umweltpolitik weiter zu entwickeln und auf globaler Ebene eine nachhaltige Entwicklung sicherzustellen.

Umwelt ist seit etwa 30 Jahren einer jener Bereiche, in denen die EU besonders aktiv geworden ist, weil man erkannt hat, dass nur grenzüberschreitende Zusammenarbeit die vielfach komplexen Umweltprobleme wirklich lösen kann.

Die europäische Umweltpolitik hat sich insbesondere in den letzten zehn Jahren entscheidend gewandelt. Die sehr sektorale Bearbeitung der Themenfelder Wasser, Luft und Abfall mit zum Teil äußerst detaillierten Regelungen ist einer umfassenderen Betrachtungsweise gewichen. Dabei wird versucht, alle ökologischen Auswirkungen menschlichen Handelns zu berücksichtigen und sie auch in einen wirtschaftlichen und sozialen Kontext zu stellen.

Nachhaltigkeitsstrategie

Ergebnis dieser Bemühungen sind die europäische Nachhaltigkeitsstrategie und die daraus folgenden Aktivitäten. Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie ist es, ein ausgewogenes Wirtschaftswachstum mit sozialem Fortschritt und der Verbesserung der Umweltqualität zu vereinen. Weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie sind unter Europäischer Rat/Nachhaltigkeitsstrategie zu finden.

6. Umweltaktionsprogramm (UAP)

Das 6. Umweltaktionsprogramm (UAP) reflektiert ebenfalls die neuen Entwicklungen in der Umweltpolitik, die nicht allein auf Gesetzgebung basiert, sondern eine breite Vielfalt an Instrumenten verwendet. Das Programm behandelt die wichtigsten Umweltziele und -prioritäten für die Jahre 2002 - 2012 auf der Grundlage einer Bewertung des aktuellen Umweltzustands und der wesentlichen Trends, einschließlich neu auftretender Probleme. Klimaschutz, biologische Vielfalt, Umwelt und Gesundheit/Lebensqualität und natürliche Ressourcen/Abfall bilden die Schwerpunkte des 6. UAP. Dazu legt die Europäische Kommission 2005/2006 sieben thematische Strategien vor, teilweise begleitet von Legislativvorschlägen. Es handelt sich dabei um folgende Themen: Luft, Abfall, natürliche Ressourcen, Meeresumwelt, Pestizide, Boden und städtische Umwelt. Österreichs Prioritäten sind Luft, Abfall und städtische Umwelt. Mehr

Internationale Ebene

Auf internationaler Ebene werden während der österreichischen Ratspräsidentschaft eine Vielzahl an Umweltkonferenzen und –verhandlungen zu den Schwerpunkten Chemikalien, Energie, Biodiversität, Gentechnik, internationale nachhaltige Entwicklung und Klima stattfinden. Österreichs Aufgaben als EU-Präsidentschaft sind die interne Koordinierung der EU-Position im Vorfeld der Konferenzen, sowie die Vertretung der EU-Position und die Verhandlungsführung mit den internationalen VerhandlungspartnerInnen vor Ort.

 

Weitere Informationen zum österreichischen Präsidentschaftsprogramm

 

Datum: 31.03.2006