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Informationen zu "The Sound of Europe"

 

„Europa ist ein geistiger Begriff. Aber wenn die Menschen aufhören, diese Idee in ihren Köpfen zu bewahren, ihren Wert in ihren Herzen zu fühlen, dann wird diese Idee sterben. (…) Dies ist die ganz große Gelegenheit, und wenn sie vertan wird, kann niemand sagen, ob sie jemals wiederkommt oder welche Katastrophe daraus entstehen wird“, mit diesen denkwürdigen Worten beschrieb bereits 1947 Winston Churchill die Möglichkeiten eines  vereinten Europas, warnte aber zugleich vor dem Scheitern.

Fünfzig Jahre später sind Osteuropa und Westeuropa tatsächlich vereint und damit ist für viele vorher Undenkbares Realität geworden. Parallel zu dieser Jahrtausendchance allerdings sind auch wieder Probleme aktuell, die viele als gelöst wähnten. Nationalismus, Populismus, undefinierbare Zukunftsängste sowie soziale Unzufriedenheit tragen europaweit dazu bei, dass der Begriff Europa für viele Menschen nicht länger für Frieden, Wohlstand und Sicherheit steht. Sichtbar geworden sind diese euroskeptischen Stimmungen an dem Nein der Franzosen und Niederländer zum Vertrag über eine Verfassung für Europa. Diese Entwicklungen eröffnen Fragen nach dem Wesen Europas, nach der Existenz einer europäischen Identität sowie nach der Möglichkeit einer gemeinsamen europäischen Zukunft. Europa in der Krise?

Die Veranstaltung „The Sound of Europe“ der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft soll eine breite öffentliche Debatte über die Bedeutung und Rolle Europas aber auch über die Spannungen innerhalb der Europäischen Union eröffnen und konkrete Lösungsvorschläge unterbreiten.

Der 27. Jänner ist ein symbolhafter Tag. Zum einen jährt sich zum 250. mal der Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart. Mozart, dessen Musik stets Grenzen überschritt und der in ganz Europa zuhause war, gilt als Prototyp eines Europäers. Die Konferenz, die sich dem Klang Europas widmet, soll durch den Geist dieses musikalischen Genies inspiriert werden. Zum anderen gemahnt der 27. Jänner an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz im Jahr 1945 und erinnert damit an die Beweggründe für den europäischen Einigungsprozess nach dem 2. Weltkrieg. Das Friedensprojekt Europa auf der Suche nach Visionen.

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Datum: 26.01.2006