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Bildung

 

Bildung„Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.“
Lao-Tse, Chinesischer Denker, Begründer des Taoismus, 6. Jhdt. v.Chr.

 

Die Europäische Union und die Bildung

Ohne eine solide Bildung geht heute nichts mehr. Egal welcher Beruf, welcher Job angestrebt wird, es gilt immer: je besser die Ausbildung ist, desto größer sind die Chancen, diesen Job zu bekommen.

Die Europäische Union versucht daher die Ausbildung von Jugendlichen zu unterstützen und damit deren Qualifikationen und Berufschancen zu erhöhen. Die Europäische Union sowie die Mitgliedsstaaten versuchen diese Ziele durch folgende Maßnahmen zu erreichen:

  • multinationale Bildungs-, Berufsbildungs- und Jugendpartnerschaften
  • Austauschprogramme und Lernangebote im Ausland
  • innovative Projekte im Bereich Lehren und Lernen
  • Netze für akademisches und berufliches Fachwissen
  • Klärung bereichsübergreifender Fragen wie z. B. neue Technologien in der Bildung und internationale Anerkennung von Qualifikationen

Nicht-formales und Informelles Lernen

Links für Bildungshungrige

Schulbuch: "EU for YOU!"

 

Nicht-formales und Informelles Lernen

Bildung passiert aber nicht nur im Klassenzimmer, im Hörsaal oder an der Werkbank. Bildung kann überall passieren!

Im Allgemeinen können drei Grundtypen des Lernens unterschieden werden:

  • Formales Lernen
  • Nicht-formales Lernen
  • Informelles Lernen

Am meisten hat wohl das „Formale Lernen“ mit dem zu tun, was so gemeinhin unter Lernen verstanden wird: Dabei legt ein Curriculum (ein Lehrplan) genaue Ziele, Zeiten und auch die Form des Lernens fest. Als Abschluss erhält man in der Regel ein offizielles Zeugnis oder Diplom. Es geschieht in den „klassischen“ Stätten des Lernens: in der Schule, an der Uni, oder an ähnlichen Einrichtungen.

Nicht-formales Lernen: Lernen, das nicht in Bildungs- oder Berufsbildungseinrichtungen stattfindet und üblicherweise nicht zur Zertifizierung führt. Dieses Lernen kann also etwa in einem Seminar einer Jugendorganisation zum Thema „Kindergruppen Leiten“, bei einem Wochenendkurs eines Vereines zum Thema „Sponsoren und Fundraising“, oder ähnlichem stattfinden.

Informelles Lernen: Lernen, das im Alltag, am Arbeitsplatz, im Familienkreis oder in der Freizeit stattfindet. Es ist in Bezug auf Lernziele, Lernzeit oder Lernförderung nicht strukturiert und führt üblicherweise nicht zur Zertifizierung.

Übrigens: Schon jetzt gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, dass Ihre Qualifikationen, die Sie mit nicht-formalen oder informellen Lernen erworben haben, anerkannt werden. Schauen Sie sich auf diesen Seiten die Punkte „Vergleichbarkeit und Anerkennung von Qualifikation“ und „Links für Bildungshungrige“ genauer an.

Lebensbegleitendes Lernen

Und noch etwas ist ganz wichtig: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans immer noch! Fürs Lernen ist es nie zu spät. Dieses Lernen, unabhängig vom Alter, wird „lebenslanges“ oder „lebensbegleitendes Lernen“ genannt.

Umfragen zufolge halten neun von zehn Europäern und Europäerinnen lebenslanges Lernen für wichtig. Und können so viele Leute irren? Eine spezielle „Eurobarometer“ Untersuchung sammelte Meinungen von EU-Bürgerinnen und Bürgern zum lebenslangen Lernen. Das, so fanden sie, sei nicht nur etwas für junge Menschen. Am liebsten wird in informellen Zusammenhängen gelernt.

Vergleichbarkeit und Anerkennung von Qualifikation

Da das Lernen so wichtig ist, dann müssen auch die Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden. Um die dabei besonders wichtige Komponenten, nämlich das lebenslange Lernen und die Mobilität, zu fördern, hat die Europäische Union mehrere Instrumente entwickelt.

Diese „Instrumente zur Erleichterung der Übertragung von Qualifikationen und Kompetenzen für akademische und berufliche Zwecke“ sind:

Die Zeugnisergänzung für die beruflichen Qualifikationen:

http://europa.eu.int/comm/education/policies/rec_qual/recognition/diploma_de.html

Das europäische Anrechnungs- und Übertragungssystem

Das „European Credit Transfer System“ für die Anerkennung von Studienaufenthalten im Ausland:

http://europa.eu.int/comm/education/programmes/socrates/ects_de.html

Das europäische Muster für Lebensläufe hat eine einfache und effiziente Präsentation der jeweiligen Qualifikationen und Kompetenzen zum Ziel:

http://europa.eu.int/scadplus/leg/de/cha/c11077.htm

Der EUROPASS-Berufsbildung

Er bietet als ein Portfolio von fünf Dokumenten allen europäischen Bürgern die Möglichkeit, ihre in der Schule, an der Universität oder im Rahmen von Lern- oder Ausbildungsaufenthalten im Ausland erworbenen Fähigkeiten klar und einheitlich darzustellen: http://www.europass.at

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Links für Bildungshungrige

Mit einer Reihe von Internetseiten werden die Anliegen der EU im Bereich Bildung – und damit insbesondere die Lernwilligen und Bildungshungrigen direkt – unterstützt:

Europäisches Jugendportal

Das Europäische Jugendportal hat zum Ziel, so vielen jungen Menschen wie möglich schnellen und einfachen Zugang zu europäischer Information zu bieten.

http://europa.eu.int/youth/index_de.html

Portal on Learning Opportunities throughout the European Space

Das Ziel von PLOTEUS ist es, Schülern/Schülerinnen und Studierenden, Jobsuchenden, Arbeitern/Arbeiterinnen und Angestellten, Eltern, Berufsberatern/Berufsberaterinnen und Lehrern/Lehrerinnen bei der Suche nach Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in Europa zu helfen.

http://europa.eu.int/ploteus/portal/home.jsp

Allgemeine und berufliche Bildung / The ENIC Network (European Network of Information Centres)
The NARIC Network (National Academic Recognition Information Centres)

Diese Portale befassen sich mit der  Anerkennung von Abschlüssen in Europa, mit Informationen sowie über das Europäische System zur Anrechnung von Studienleistungen.

http://europa.eu.int/comm/education/policies/rec_qual/recognition/index_de.html

http://www.enic-naric.net

EuroEducation.net

EuroEducation.net ist ein Führer zu den Bildungssystemen der europäischen Länder von Albanien bis Serbien und Montenegro. Eine umfassende Informationsquelle, die Studenten vor und nach ihrem Abschluss dabei helfen soll, aus einem breiten Spektrum an wissenschaftlichen und beruflichen Lehrgängen auszuwählen.

http://www.euroeducation.net

YOUTH-Pass

Mit dem YOUTH-PASS für das neue Programm JUGEND in Aktion (2007 – 2013) wird der Prozess zur Anerkennung nicht-formalen Lernens konkret umgesetzt. Jeder, der ab 2007 im Programm JUGEND in Aktion Erfahrungen sammelt, kann zukünftig durch den YOUTH-PASS sein “nicht-formales Know-how” belegen.

http://www.salto-youth.net/youthpass/

Europass

Der Europass ist ein neuartiges Angebot und soll helfen, die eigenen Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen in klar verständlicher und allgemein nachvollziehbarer Form auszuweisen und zu präsentieren, und zwar europaweit (d.h. in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, den Beitrittsländern und in den EFTA-/EWR-Staaten), um so europaweit mobil sein zu können.

http://europass.cedefop.eu.int/

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Schulbuch: EU for YOU!

Wolfgang Böhm / Otmar Lahodynsky

EU for YOU!

Gebunden, 128 Seiten, durchgehend farbig mit zahlreichen Fotos und Grafiken, Euro 16,80, ISBN 3-209-05007-4, erschienen im Verlag öbvhpt, Wien, erhältlich in jeder Buchhandlung oder unter www.oebvhpt.at, telefonische Bestellung +43-1-40136-36

"Erstmals wird einfach und verständlich erklärt, wie die Europäische Union funktioniert. Objektivität und Praxisnähe zeichnen dieses Sachbuch aus. In Österreich wurde 'EU for YOU!' bereits als offizielles Schulbuch anerkannt und wird im Unterricht von Schülern und Schülerinnen ab 12 Jahren eingesetzt. Doch auch in der Erwachsenen- und Hochschulbildung wird es wegen seiner Klarheit und Verständlichkeit genutzt." (© oebvhpt)

 

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Datum: 06.06.2006